Diamant ist mehr als ein Schmuckstein

Teilnehmer des Innovationsforums
„Smart Diamonds“ in Erfurt (Foto: CiS)
Langlebiges Zahnrad aus Diamant
(Foto: Gesellschaft für Diamantprodukte

Am 23. und 24. November erörterten ca. 70 Akteure aus Wissenschaft und Forschung, Industrie und Politik in Erfurt technologische Entwicklungen und Marktpotenziale synthetischer Diamanten für vielfältige Anwendungen.   
Hochkarätige Referenten gaben mit ihren Vorträgen tiefe Einblicke in den heutigen Stand synthetischer Diamantschichten, deren Anwendungen und regten zum Diskutieren und Nachdenken an. Im Mittelpunkt der Agenda standen zuverlässige und stabile Herstellungstechnologien, Qualität und Kosten sowie zukünftige Produkte und Märkte. Die Herstellung dieser hauchdünnen Schichten erfolgt umweltfreundlich mit reproduzierbaren Ergebnissen und akzeptablen Kosten. Die Ausgangsstoffe sind nahezu unbegrenzt vorhanden.
 
Insbesonders in der Mikrosystemtechnik sind die Kosten vergleichbar mit anderen Prozessschritten. Damit werden Anwendungsgebiete für Standardtechnologien erschlossen, die Sensorherstellern in Thüringen neue Absatzmärkte bieten können. Das Interesse der Industrie, insbesondere der KMU, ist groß da neue Anforderungen des Marktes in naher Zukunft neue Materialien und Prozesse erfordern. Erste Unternehmen in Thüringen haben das Potenzial dieses smarten Materials erkannt.
Herr Biermann, Leiter Forschung und Entwicklung der Micro-Hybrid Electronic GmbH  aus Hermsdorf: „Wir haben aktuell eine Herausforderung, die dringend eine neue Technologie benötigen. Dieses Problem kann mit synthetischen Diamantschichten gelöst werden.
Auch andere Industrievertreter erklärten in ihren Roadmaps konkretes Interesse an der Anwendung dieser Diamantschichten für neue Produktgenerationen.
Dazu gehören u.a. Tesona GmbH & Co.KG aus Eisenach und JENOPTIK AG aus Jena.
Im Ergebnis des Forums waren sich die Teilnehmer einig, die gemeinsame Plattform „Smart Diamonds“ muss ausgebaut werden, um den Dialog zwischen Herstellern, Forschern und potenziellen Anwendern zu fördern und gemeinsame Aktionen zu gestalten.
Mit dem Forum werden neben der strategischen fachlichen Bedeutung auch Querschnittstechnologien der RIS3 Programme Thüringens adressiert, vorrangig in dem Maßnahmepaket „Integration von weiteren Materialien in der Thüringer Mikrosystemtechnik“.

Weitere Informationen erhalten Sie über www.smart-diamonds.de


Über die CiS Forschungsinstitut für Mikrosensorik GmbH
Die CiS Forschungsinstitut für Mikrosensorik GmbH ist ein führender Entwicklungspartner in den Bereichen optische, mikromechanische, piezoresistive Sensoren sowie Siliziumdetektoren. Sie beschäftigt 120 Mitarbeiter und unterstützt Unternehmen bei der Entwicklung kundenspezifischer Lösungen in den Bereichen Sensorik und Mikrosystemtechnik und fertigt diese in Kleinserien. Basis ist die Siliziumtechnologie mit den Spezialitäten: 3D-Strukturierung, Stapeltechnologien und beidseitige Wafer-Prozessierung.


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