„STREAM“ - Neues EU-Projekt am CiS gestartet

Presseinformation 09/2016

Am 18.01.2016 fand am CERN die Auftaktveranstaltung für ein neues Forschungsprojekt mit 11 europäischen Partnern aus der Schweiz, Deutschland, den Niederlanden, Großbritanien, Österreich, Italien, Norwegen und Frankreich statt. STREAM steht für "Smart Sensor Technologies and Training for Radiation Enhanced Applications and Measurements" und wird durch die EU mit 3,9 Millionen Euro gefördert.

Im Fokus des Projektes steht die Entwicklung einer neuen Generation von besonders leistungsfähigen Sensoren für den zukünftig geplanten Ausbau des CERN zum Höchstleistungsteilchenbeschleuniger mit einer bis zu 10-mal höheren Energie für Kollisionen.

Im Projekt wird insgesamt 17 jungen Wissenschaftlern die Möglichkeit zu einer Doktorarbeit auf dem Gebiet der intelligenten Sensortechnologie („Smart Sensor Technology“) gegeben.
Das CiS arbeitet bereits seit 16 Jahren erfolgreich mit dem CERN zusammen und hat wesentliche Beiträge für die meisten großen Experimente geleistet. Daher ist auch das CiS geradezu prädestiniert neuste technologische Entwicklungen vorzubereiten sowie Naturwissenschaftler und Ingenieure für diese anspruchsvollen Zukunftsfelder zu qualifizieren.
Auf dem Meeting am CERN wurde Prof. Dr. Thomas Ortlepp, Geschäftsführer des CiS in das „Supervisory Board", das höchste Entscheidungsgremium des Verbundprojektes, gewählt.
Das CiS ermutigt nun junge Wissenschaftler und Ingenieure an einer spannenden internationalen Forschungsaufgabe teilzunehmen.

Details zum Projekt und die Stellenausschreibungen sind auf der Webseite: http://stream.web.cern.ch zu finden.


Über die CiS Forschungsinstitut für Mikrosensorik GmbH
Die CiS Forschungsinstitut für Mikrosensorik GmbH ist ein führender F&E-Anbieter in den Bereichen optische, mikromechanische, piezoresistive und kapazitive Sensoren sowie Siliziumdetektoren. Sie beschäftigt 120 Mitarbeiter und  unterstützt Unternehmen bei der Entwicklung kundenspezifischer Lösungen im Bereichen Sensorik und Mikrosystemtechnik und fertigt diese in Kleinserien. Basis ist die Siliziumtechnologie mit den Spezialitäten: 3D-Strukturierung, Stapeltechnologien und beidseitige Wafer-Prozessierung.

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